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Electronic Arts wehrt sich gegen Vorwürfen Kinder mit Lootboxen zu verführen.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Das Glücksspiel Thema in Videospielen findet keine Ruhe – vermutlich auch gut so. Denn obwohl einige Länder hier die Richtlinien schon deutlich verschärft haben, sind weiterhin Behörden der Überzeugung, dass Electronic Arts Spieler durch bestimmte Videospielmechaniken Spieler dazu verleitet, InGame Käufe zu nutzen. Das sei vor allem bei Kindern ein großes Problem.

Doch Electronic Arts lies die Vorwürfe nicht auf sich sitzen und reagierte mit einem ausführlichen Statement. Darin argumentiert man, dass man Spieler nicht dazu drängen würde Geld in sogenannte FUT-Packs zu stecken. Darüber hinaus würden ohnehin die meisten Spieler auf Ingame Käufe verzichten. Um Kindern ein Verhältnismäßiges Erlebnis in Fifa zu ermöglichen, verweist auf das das erst seit einem Jahr eingeführte Tool „Fifa PlayTime“. Eltern sollen „Familienkontrollen“ durchführen und sicher stellen, dass Kinder keine Inhalte erwerben.

Den Drang nach mehr Inhalte würde Electronic Arts auch ohne InGame Käufe nachkommen. Im Sommer seien FUT Spieler am aktivsten. Daher ergreife Electronic Arts Maßnahmen umd das Engagement zu erhöhen. Zum Beispiel durch viele Community-Events die neue Inhalte ins Spiel bringen. Dadurch würden eben nicht die Spielerausgaben erhöht – argumentiert das Unternehmen weiter.

Zuletzt argumentiert man damit, dass viele Staaten der Erde in FUT-Packs kein Glückspiel erkennen würden. Die Klagen in den Vereinigten Staaten und Kanada seien unbegründet. Erst kürzlich hätte ein amerikanischer Richter festgestellt, dass eine Klage unbegründet sei und daher abgewiesen.