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EA – Lootboxen sind nicht mit Glückspiel vergleichbar.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Im Verlauf des letzten Jahres wurde es relativ still um die Lootboxen Diskussion. 2019 Trat vor allem für die Politik in den Fokus, dass es sich bei Lootboxen in Videospielen um Glücksspiel handeln könnte. Der Faktor, Geld zu investieren, nicht zu wissen was man bekommt war schwierig. Immerhin – Betreiber von Videospielen müssen über die Chancen aufklären.

Fifa Ultimate Team: Kein Glücksspiel – sagt ehemaliger EA CEO Peter Moore.

Während EA selbst noch keine offiziellen Aussagen zum Thema macht (wohlwissen um die Milliarden Gewinne die mit Mikrotransaktionen erreicht werden) hat man nun Peter Moore vorgeschickt.

Im Interview mit GameIndustry sieht er nicht ein, dass Lootboxen mit Glückspiel zu vergleichen sind. „Man Kaufe, Grinde sich nach oben. Öffne eine Packung und freue sich wenn man eine Goldpackung erhalte, oder ärgere sich über eine schlechte Packung.“ – so das ehemalige Oberhaupt. Moores Meinung sei das kein Glückspiel – jedoch mit dem hinweis, dass dies nur seine Meinung wäre.

Erst kürzlich legten Analysten Milliardengewinne durch Digitale Güter offen.

Faktum bleibt jedoch, dass Videospiele nur einen Bruchteil der Umsätze in der Branche ausmachen. Die befinden sich im Millionenbereich. Der Verkauf Digitaler Güter erreicht bei vielen Firmen Milliarden Umsätze … sie wissen weshalb sie dies Verteidigen müssen ;-)…

Ob die Politik hier irgendwann einen Riegel vorschiebt bleibt vorerst offen. Möglicherweise müsste die EU die Sache in den Fokus nehmen und entsprechende Gesetze erlassen. Aktuell dürften jedoch andere Themen die Agenda der Abgeordneten bestimmen.

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