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Turtle Beach XO Four im Test

Autor des Artikels: Steven Wilcken Steven Wilcken

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Unsere Headset-Reihe geht weiter. Nach dem PDP Karga Afterglow, haben wir uns nun die “kleinen” Turtle Beach Headsets angeschaut. Zum Test lagen uns 2 Wochen das XO One, und das XO Four vor. Beide haben wir regelmäßig verwendet und probieren einen Praxisnahen-Test aus dem Wohnzimmer zu liefern, der sich wie üblich nicht an zahlen, sondern an Erfahrungsberichten orientiert.

Das Turtle Beach XO Four
Das Turtle Beach XO Four ist ungefähr 20€ teurer, als sein kleiner Bruder, das XO One. Diese zwanzig Euro spiegeln sich aber gleich in der Qualität und der Aufmachung des Headsets wieder. Schon die Verpackung wirkt hier deutlich ordentlicher. Klar wird mit großen Lautsprecher (50mm) geworben. Den üblichen Game and Chat Volume Mix und mit „Mobil Gaming?“. Was Mobil-Gaming bei einem offiziellen Xbox One Produkt zu suchen hat? Auf den zweiten Blick erklärt sich dies, da man das Headset wohl auch an Tablets und co angeschlossen gesehen haben will.

Beim auspacken fällt uns auf, dass die Verpackung schon gut durchdacht ist. Sämtliche Elemente sind in Ebenen Geschichtet und alles hat seinen Platz. Besonders penible Headset-Besitzer können das Headset so jederzeit, problemlos, zurück verstauen. Schön! Der Inhalt erinnert uns aber ansonsten sehr stark an den Inhalt des XO ONE. Headset, Adapter, zusätzlich anschließbares Mikro und einige Anleitungen.

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Praxis
Was uns enttäuscht. Auch bei dem Headset dieser Preisklasse lässt uns Turtle Beach nicht die Möglichkeit, das Kabel von dem Headset abzunehmen. Dies ist wie bei dem kleinere XO One fest mit dem Headset verbunden. Auch hier müssen wir den Kritikpunkt anbringen, dass das Kabel unserer Meinung zu kurz ist. Klar – es reicht dafür, dass wir den Controller in der Hand halten, das Headset aufhaben und spielen. Aber wollen wir den Controller dann mal ablegen und womöglich noch ein paar Bewegungen mit abgelegten Controller machen, bedeutet dies auch automatisch immer, das Headset abzusetzen. Bei headsets mit diesem Außmaß ist das schon eine zusätzlich Bewegung, die man sich nicht immer wünscht.

Auch gefällt uns die Tonwiedergabe bei diesme Headset nicht so gut. Turtle Beach legt hier alles auf einen „Bass Boost“, vergisst dabei aber, mittem und höhen in Einklang zu bringen. Der Ton klingt dadurch sehr erdrückend und Dumpf. Klar – wenn es mal scheppert ist es spektakulär, was ein Headset nicht alles an Basstönen übermitteln kann. Aber was bringt uns dass, wenn andere Elemente wie Musik, Sprache, Soundkulisse durch diesen überdrehten Bassboost völlig untergehen und niemals ihre volle Präsenz entfalten?

Aufnahme
Die Praxis des Mikrofons in der Party ist wie üblich sehr gut. Das Feedback war, dass man uns klar versteht. Meiner Meinung nach sind hier ohnehin die Selben Mikrofone verbaut, die einen ordentlich Job machen.

Fazit: Das XO Four von Turtle Beach kostet aktuell bei Amazon 82,99€. Die Mischung des Sounds konnte uns im Test nicht überzeugen, ist aber wie immer Geschmackssache. Probehören ist hier nicht verkehrt! Wo Turtle Beach wie immer überzeugt ist im Mikrofon-Bereich. Alles wichtige kommt an. Unwichtiges wird ausgeblendet. Bei der Wahl zwischen XO One und XO FOUR, sind die 20€ mehrinvestition gut angelegt. Allein schon, da es sich hier um ein Surround Headset handelt. Jedoch würde ich persöhnlich dem PDP Afterglow aktuell noch den Forttritt gewähren. Obwohl dies nur Stereo Ton besitzt, weis das Headset durch sehr kluge Features zu überzeugen und sieht einmalig aus.

Kleines Update: Nach Rücksprache mit einem sehr erfahrenen Leser müssen wir darauf hinweisen, dass der beworbene „Surround Sound“ nicht mehr als ein falsches Werbeversprechen ist. Aufgrund des notwendigen Stereo-Adapters zum Xbox One Headsets, ist es schlichtweg nicht möglich, dass das Headset Surround Sound überträgt. An dieser Stelle danke an unseren aufmerksamen User Lurchie. Seine Einschätzung findet ihr desweiteren in unserem Kommentarbereich, unter diesem Test. Sehr spannend zu lesen!

Dies waren aktuell alle Xbox One Headsets die uns vorliegen. Weitere Anfragen an Hersteller laufen aktuell. Hersteller Mad Catz/Tritton wollte nicht mit uns zusammenarbeiten und uns Muster zur Verfügung stellen.