The Lego Ninjago Movie Videogame im Test.

The Lego Ninjago Movie Videogame im Test.

Warner Bros hat uns die Gelegenheit gegeben The lego Ninjago Movie genauer anzuschauen. Nachdem wir nun ein paar Stunden im Spiel verbracht haben präsentieren wir unseren Test. Soviel vorweg – Lego Videogame Fans werden wieder glücklich! Alle anderen finden leider immer noch keine überragenden Neuerungen.

Worum geht es?
Lego Ninjago ist eine Eigenmarke von Lego und hat aktuell in den Kinos einen eigenen Film erhalten. Dass dazu auch ein passende Spiel gecraftet werden soll liegt nahe. Und genau darum geht es! Wir begeben uns als Ninjago Mitglied in die Hand von Meister Wu. Zunächst lernen wir im Dojo die verschiedenen Kampftechniken, die Zielgruppen gerecht umgesetzt wurden. Unterm Strich lassen sich lange Kombis mit nur einer Taste erstellen. Genug Interaktion gibt es dennoch, da wir zusätzlich noch Rumhüpfen und neben dem Schlagen eine Multifunktionstaste anwenden können. Unser Hauptziel – die Pläne des Oberbösewicht Lord Garmadon durchkreuzen.

Übliche Spielmechaniken
Sind wir erstmal durch das Dojo (Quasi unsere Hauptbasis) durch geht es in die Hauptstadt in der wir verschiedene Aufgaben erledigen. Hier fallen nämlich immer wieder böse Truppen von Lord Garmadon ein und sorgen für großräumige Zerstörungen. Unser Ziel ist es zum einen uns durch die Gegnermassen zu kämpfen, was dank der vielen Kombis durchaus Spaß bereitet, gleichzeitig Legobauten auseinander zu nehmen, etwas anderes daraus zu bauen und dabei Geheimnisse zu finden.

Immer wieder stoßen wir dabei auf Geheimnisse, treten gegen mächtige Bosse an, können sogar große Mechs im Kampf benutzen, was irgendwie auch ein wenig an Powerrangers erinnert. Die Entwickler haben wirklich jede Trickkiste genutzt. Letztlich ist es aber auch wieder der übliche Lego Charm und der große Wiederspielwert – um ja jedes Geheimnis zu entdecken – der Lego Ninjago spielenswert macht.

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Viel Licht aber auch Schatten
Auf der negativen Seite fällt allerdings auf, dass sich TT Games wieder einmal auf dem bewährten ausruht. Große Neuerungen sucht der Spieler vergebens und alles wirkt wie in anderen Lego Games. Auch verlässt man sich wieder nur auf einfache Rätsel und das immer wieder erneute Spielen mit anderen Charakteren um andere Ebenen in einem Level zu erreichen, die man nur mit bestimmten Fähigkeiten erreichen kann. Die Kampagne habt ihr in etwa 6 bis 8 Stunden durchgespielt.

Darüber hinaus macht Lego Ninjago auch technisch keinen modernen Eindruck. Nach wie vor ist die Legodarstellung zwar optisch eine Besonderheit, vergleicht man jedoch die Darstellungskunst anderer Spiele schneidet Lego Ninjago optisch maximal Mittelmäßig ab.

Fazit: The Lego Ninjago Videogame wird die Videospielgemeinde wieder einmal spalten. Während die einen stöhnen werden „schon wieder ein Lego Spiel“ und dabei mein volles Verständnis haben, werden Spieler die das Konzept mögen durchaus erneut mit einem runden Spiel beglückt, dass einige Stunden unterhalten kann.

Garantiert geeignet ist The Lego Ninjago Videogame für jüngere Videospieler, da der Zugang einfach ist und die Darstellung Kindgerecht aufbereitet wurde.

Anspruchsvolle Spieler die bislang noch nicht mit Lego Games in Kontakt gekommen sind können durchaus eine Weile Spaß haben. Fraglich nur wie lang das anhält und ob man am Ende mit dem Preis/Leistungsverhältnis zufrieden ist.

Kaufempfehlung: Ja! Wer einfache Spielkost sucht, die gut unterhält greift zu!

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