Monuments Men Filmkritik

monuments2[1]Staraufgebot im zweiten Weltkrieg! Monuments man erzählt uns nicht wie ein paar tapfere Recken ihr Land verteidigen und in den Kampf ziehen, sondern die Geschichte eines kleinen Trupps, mit der Aufgabe wertvolle Kunst vor den zerstörerischen Krieg zu retten. Ob der Film dabei ähnlich spannend wie ein Museumsbesuch ist oder auch ganz andere Seiten hat, dass klärt unser Test.

Staraufgebot
Hinter Monuments Men steckt George Clooney, der gleichzeitig Regisseur, als auch Schauspieler im Film ist. Aber nicht nur er gibt sein bestes. Auch Matt Demon, Bill Murray, Cate Blanchett und John Goodman geben sich die Ehre. Dabei setzt der Film erstaunlich wenig auf Kampfszenen. Der Krieg ist eigentlich nur nebensache, denn tatsächlich begleiten wir den Trupp auf alten Pfaden.

Wo steckt die Kunst?
Die Aufgabe von ihnen ist es, Informationen zu finden, wo die Nazis ihre Kriegsbeute versteckt haben. Darunter sind wertvollste Kunstwerke wie die berühmte Monalisa. Aber auch Steinhauer-Bauten und andere Artefakte. Hitler hat gezielt wertvolle Kunst erbeutet um das Führermuseum damit auszustatten. Doch da haben Sie nicht mit Frank Stokes (Gerge Clooney), James Granger (Matt Damon), Richard Campbell (Bill Murray), Walter Garfield (John goodman) und Preston Savitz (Bob Balaban) gerechnet. Die kommen der Kunst nämlich recht fix auf die Spur!

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Untertage
Schnell wird klar – die Kunst befindet sich in alten Minen. In riesigen Unterbauten sind ganze Lager voller Kunst errichtet, die es nun zu retten gilt. Auf der Tour durch ganz Deutschland rückt dabei die Kunst allerdings ein wenig an zweite Stelle. Es kommt die Frage auf, ob Kunst ein Menschenleben wert ist? Denn schnell fallen erste Kollegen des mutigen Kunstsucher-Trupps. Poetisch wird dem Zuschauer die Bedeutung von Kunst erklärt und dass den Mannen, welche die Kunst suchen ein Menschenleben schon wert ist. Denn Kunst währt ewig!

Rennen um Zeit
Schnell wird aber auch klar, dass die Zeit verfliegt. So kommen die Nazis den Kunstsuchern auf die Schliche und drohen sämtliche Kunst zu vernichten, bevor die „Amerikaner“ die Kunst in die Hände bekommen. Außerdem ist Russland auf dem Vormarsch und ebenfalls brennend an der wertvollen Kunst interessiert. Ein Wettrennen beginnt dass dem Zuschauer in lustigen Bildern gezeigt wird, denn unsere Kunstfinder sind meist schneller und hinterlassen den kommenden oft ein kleines Geschenk.

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Der Mix aus Witz und Ernsthaftigkeit
Monuments Men zeigt sich sehr trocken. Ernst setzt sich der Film mit seiner Thematik auseinander. Manchmal zu ernst für den einfachen Zuschauer, denn man muss sich schon ein wenig für die Thematik Kunst interessieren um von den Hintergrundgeschichten nicht erschlagen zu werden. Etwas entspannt werden so Szenen aber immer wieder durch zweideutige Szenen, die uns meist zum schmunzeln bringen.

Technische Umsetzung
Gezeigt wird der Film in grandiosen Bildern die zu einem großen Teil hier in Deutschland aufgenommen wurden. Das war auch das spannendste im Film, denn dank der heutigen Effekt-Technik bekommt man einen guten Eindruck davon, wie die Welt zu Kriegszeiten ausgesehen haben muss.

https://www.youtube.com/watch?v=NEj-UyqseU8

Fazit: Monuments Men ist ein ernster Film, der sicherlich nicht für jeder Man geeignet ist. Wer allerdings keine oberflächliche Geschichte, sondern eine ernste, philophische Thematik sucht und an guten Schauspiel interessiert ist, der ist hier genau richtig!


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