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Activision Übernahme: Sony Sprecher stellt Erwartung an Multiplattform-Releases.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Vor 2 Tagen versetzte Microsoft die Videospielbranche in Aufruhe, indem man die Übernahme von Activision Blizzard angekündigt. Zu Activision Blizzard gehören die weltweit größten Videospielmarken. Darunter Overwatch, Daiblo, Call of Duty, World of Warcraft, Crash Crus und Starcraft.

Activision Blizzard war über Jahrzente als unabhängiger Publisher tätig, der über die Zeit auf zahlreiche Plattformen seine Videospiele anbot. Darunter natürlich auch die zahlreiche Sony PlayStation Videospielkonsolen. Der Publisher war dabei derart mächtig, dass die Übernahmeankündigung auf Anhieb 20 Millionen Aktienwert bei Sony verschlang, da die Aktie eine Talfhart hinlegte. (wir berichteten)

Nun äußerte sich Sony erstmals offiziell in einem kurzem Statement zu der Übernahme. Sony geht dabei davon aus, dass Spiele von Activision Blizzard weiterhin als Multiplattform-Titel erscheinen werden. Man erwarte von Microsoft, sich an bestehende Verträge zu halten.

Damit dürfte Sony auf die Call of Duty Reihe anspielen. Seit einigen Jahren erhält Sony hier exklusive Inhalte. Solche Verträge werden üblicherweise für einige Jahr geschlossen und scheinen auch im Fall der PlayStation noch über längere Zeit zu bestehen.

In der Vergangenheit hat Microsoft sich tatsächlich an bestehende Verträge gehalten. So hatte man bei der Übernahme von Bethesda akzeptiert, dass Deathloop und Ghostwire Tokyo zeitexklusiv für PlayStation Konsolen erscheinen.

Da Phil Spencer sich bereits geäußert hat, dass man Communitys nicht von bestehenden Plattformen abziehen möchte, darf man von weiteren Multiplattform-Veröffentlichungen ausgehen. Allerdings wies Phil Spencer klar daraufhin, dass Xbox Spieler gezielt exklusive Inhalte erhalten sollen. Darüber hinaus werden Xbox Spieler durch den Xbox Game Pass Zugriff über einen fixen Preis erhalten.

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