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Xbox Game Pass: Nachhaltige Finanzierung schwierig? Leidet die Vielfallt an Spielen?

Autor des Artikels: Steven Wilcken

PlayStation CEO Shawn Layden hat ein Interview gegeben, wo er allgemein über Abomodelle bei Videospielen sprach und dabei auch auf Microsoft’s Xbox Game Pass zu sprechen kam. Layden sieht Abomodelle wie den Xbox Game Pass kritisch. Kritisch, da Spieler noch nicht verstehen würden, dass mit einem Aboangebot, die Nachhaltigkeit und Vielfallt in Videospielentwicklung schaden nehmen könnte.

Laut Shawn Layden werden Spielentwicklungen immer teurer. Um diese Kosten langfristig einzuspielen und einen Gewinn zu erwirtschaften müssten Abodienste Irrwitzige Nutzerzahlen erreichen. Relativ schnell würden hier kleine Anbieter das nachsehen bekommen.

Shawn Layden präsentiert in diesem Zusammenhang auch eine Hochrechnung. Er geht davon aus, dass ein Dienst bei einem Monatspreis von 9,99 Dollar etwa 500 Millionen Abonnenten haben müsste um ein Spiel der Größenkategorie von 120 Millionen Dollar Entwicklungskosten zu refinanzieren.

Das sei – zumindest noch – unrealistisch. Wenn man nur 250 Millionen Konsolen auf den Markt hat, werde man keine halbe Milliarde Abonnenten erreichen.

Layden muss sich jedoch auch vorwerfen lassen, dass dies eine recht enge Sicht auf die Sache ist. Anbieter bringen ja nicht jeden Monat Spiele dieser Preiskategorie heraus. Darüber hinaus könnte man bei besonders aufwendigen Spielen ja eine Extragebühr zum Launch verlangen. Ähnlich handhabt es Disney aktuell mit seinen Blockbuster Filmen via Disney+.

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