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Warparty im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken Steven Wilcken

Warcraft und die Crazy Monkey Studios haben Warparty veröffentlicht. Ein Strategiespiel dass nicht nur für PC, sondern auch für Konsolen bereit steht und euch in üblicher RTS Manier gegen KI oder sogar in Online-Modi antreten lässt. Ob das Spiel auf Konsolen sauber umgesetzt wurde wollten wir wissen und haben dank eines Testexemplares für PS4 eine Antwort erhalten. Das halten wir von Warparty.

Drei Fraktionen – eine Welt

Die Welt in Warparty besteht nicht nur aus Technologie, sondern auch aus Magie. Eine Macht die man besser bedacht einsetzt. Vermutlich ist der mächtige Stamm der Go’n einst daran gescheitert, diese Macht zu bändigen. Wir – als einer der drei Stämme – versuchen das nun besser zu machen und uns mit Magie gegen die zwei anderen Fraktionen zu verteidigen oder aber auch einen Angriff einzuleiten.

Da seit dem Aussterben der Go’n Jahrhunderte vergangen sind, haben sich Dinosaurier und co die Welt zurückerobert. Praktisch, wenn man diese mächtigen Kreaturen in den Kampf führen kann.

Jedoch müsst ihr zunächst Partei ergreifen und euch für eine der drei Fraktionen entscheiden.

Die Necros beleben Untote und können so hinterlistig ihre Schlacht gewinnen. Passive Boni helfen euch dabei.

Die Vithara hingegen leben im Einklang mit der Natur. Die Natur dankt es ihnen und verschont Sie.

Die Wildländer hingegen sind ein fortschrittliches Volk, dass auf Zucht und Technologie setzt und große Dinosaurier und co in den Kampf schickt.

Leicht zu handeln, wenig Anspruch

Warparty stellt den Anspruch euch ein Waschechtes RTS Spiel zu liefern, dass mit Basenbau, Dutzenden Einheiten und co alle üblichen Kritierien erfüllt. Allerdings haben die Entwickler dabei ein wenig den Faden aus der Hand verlohren. Einfach gesagt gewinnen die Schlachten der Spieler, der mit den meisten Einheiten das Schlachtfeld betritt. Taktischen Anspruch stellt man dabei kaum. Zwar können wir durch den klugen Einsatz von Zaubern kleineren Einfluss auf die Schlachten nehmen. Auch gibt es hier zu wenig Ressourcen-Management um den Spieler wirklich vor knifflige Aufgaben zu stellen. Unterm Strich bleiben die Mechaniken jedoch zu einfach um taktikern Tagelang strategische Optionen zu bieten.

Möglicherweise liegt es auch einfach daran, dass man RTS hier zu sehr am PC orientiert hat und sich mit dem Konsolengameplay verrant hat. Die Lösung „Masse statt Klass“ ist für Anfänger zwar wunderbar. Echte Strategen werden allerdings schnell enttäuscht andere Optionen suchen.

Dabei kann man Strategie auf Konsole durchaus Anspruchsvoll gestalten! Halo Wars macht es vor wie man RTS auf der Konsole sinnvoll gestalten kann – das Geschehen auf dem immer im Auge, dennoch einen gewissen taktischen Anspruch zu haben.

Lieber Multiplayer statt Singleplayer

Auch macht Warparty keinen sonderlich guten Eindruck im Singleplayer. Die AI scheitert immer mal wieder an der Technik. Ein problem dass frühe RTS Spiele auf dem PC schon lange verfolgte und nun möglicherweise im Indie-Sektor auf Konsole ebenfalls längere Zeit eines der Hauptmankos sein könnte.

Besser funktioniert das ganze schon in Multiplayer-Matches, die durchaus die ein oder andere Stunde mit Spaß füllen können.

 

Fazit:

Warparty ist ein kurzweiliges Spiel mit simplen Mechaniken, dass sich unter diesen Umständen vor allem an RTS Einsteiger zu richten scheint. Allerdings sollten auch RTS Einsteiger wissen, dass die Mechaniken von Warparty Simpel sind und die Programmierung nicht ganz rund läuft. AI Aussetzer sind oft die Folge.

Wer jedoch einen großen Freundeskreis besitzt, das RTS Genre spannend findet und die ein oder andere Online-Session angehen möchte, der kann dennoch viel Spaß mit Warparty finden.

Da Warparty nur knapp über 20 Euro kostet, kann man als Spieler durchaus einen Blick riskieren. Vor allem dann, wenn man das RTS Genre gerne auf Konsole spielen möchte. Viele Optionen gibt es hier nicht!

Kaufempfehlung: Ja – Macht euch bewusst, dass ihr auf einfache Mechaniken und eine nicht ganz perfekte AI trefft und probiert es für wenig Geld aus!

Erhältlich für: PC, PS4, Xbox One und Switch.

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