Weitere fragwürdiges Patent für Videospielmechaniken aufgetaucht. Electronic Arts möchte aufgrund von Forschungsdaten Spielebegegnungen so manipulieren, dass Spieler eine größere Bindung zum Spiel aufbauen.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Weitere fragwürdiges Patent für Videospielmechaniken aufgetaucht. Electronic Arts möchte aufgrund von Forschungsdaten Spielebegegnungen so manipulieren, dass Spieler eine größere Bindung zum Spiel aufbauen.

Es ist noch nicht so lange her, da hatten wir über Patente berichtet die Activision bezüglich Microtransaktionen eingereicht hatte. So wollte Activision mit Hilfe von Spieldaten unterstütztend einwirken, dass Spieler eher bereit sind Geld für ein gegen Echgeld kaufbares Item auszugeben. Einfach erklärt sollte ein Spieler erst lernen wie mächtig eine Waffe ist, indem der Spieler gegen diese Waffe verliert. Sobald er diese kauft, gegen besonders schwach Gegner antreten um eine Bestätigung dieses Kaufes zu erhalten.

Immerhin – EA’s Patente zielen nicht auf Mikrotransaktionen ab, sondern sollen Forschungsdaten Nutzen um dem Spieler eine größere Bindung an ein Spiel zu vermitteln. Zwei Patente soll dies ermöglichen. Das erste ist recht Harmlos und soll automatische Schwierigkeitsgradanpassungen vornehmen, die nach bestimmten Mustern vorgenommen werden. Kommt ein Spieler ohne Probleme durch ein Spiel, steigt der Grad der Schwierigkeit. Scheitert ein Spieler zu oft, wird das Spiel deutlich einacher.

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Das zweite Patent dürfte schon eher für umstrittene Reaktionen sorgen, denn hier möchte man gezielt auf das Matchmaking einwirken. Vorgesehen ist ein Konzept, bei dem ein Spieler in bestimmten Mustern Spieler vermittelt werden, die aufgrund von Forschungsergebnissen ein hohes Erfolgsergebnis in Form von Spielerbindung mit sich bringen. Statt auf die Skill Level’s zu achten würde dann ein Algorhytmus darauf abzielen, euch das richtige Maß an Erfolg und Misserfolg zu geben, so dass ihr motiviert seid mehr und aktiver zu spielen.

Gesammelt wurden dabei von Forschern daten, wie erfolgreich es ist, dass ein Spieler nach drei Matches mit einem Spiel aufhört oder es weiter spielt. Dabei scheinen greifbare Ergebnisse gefunden wurden zu sein. Laut Forschern könnte EA so die Spielerbindung um 15% steigern.

7 thoughts on “Weitere fragwürdiges Patent für Videospielmechaniken aufgetaucht. Electronic Arts möchte aufgrund von Forschungsdaten Spielebegegnungen so manipulieren, dass Spieler eine größere Bindung zum Spiel aufbauen.

  1. Sven Strüver
    Sven Strüver Reply

    EA das Krebsgeschwür der Spieleindustrie wuchert wieder…..von denen kauf ich nie wieder ein Spiel,kann noch so gut sein ich verzichte!

  2. Sebastian Sebbheim
    Sebastian Sebbheim Reply

    Die sollen sich lieber mal Zeit für die Entwicklung nehmen und ordentliche, detailverliebte Kampagnen einbauen! Die Firma geht mir richtig auf die Nerven mit dem genreverschleiß den die programmieren! jedes Jahr Kopfschütteln..?

  3. Hermann Berg
    Hermann Berg Reply

    Naja ich kaufe schon seid Jahre keine Spiele mehr von ea. Aber Origin habe ich und es ist großartig. Halbes Jahr oder so warten und man kann die zuletzt erschienen Spiele spielen.

  4. Tommy Worotnik
    Tommy Worotnik Reply

    Und wenn ich mir dann den Artikel erst durchlese muss ich richtig lachen!
    Mitlernende KI gibts schon länger! Und bei einigen Spielen ist ein Ranking-System längst überfällig! Was bringt es Pro’s wenn sie mit Noob’s zusammenspielen müssen und sich so ihre Quote versauen? Denn immerhin ist man nur so stark wie das schwächste Glied der Kette!
    Über was regt hier man sich hier eigentlich gerade auf?
    Mal davon abgesehe ist dieser Artikel in einem merkwürdigen deutsch verfasst!???

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