Spieleentwicklung: Trotz einiger aktueller Erfolge hat die Spielindustrie laut Tekken Schöpfer Harada noch nicht zur alten Stärke zurückgefunden.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Spieleentwicklung: Trotz einiger aktueller Erfolge hat die Spielindustrie laut Tekken Schöpfer Harada noch nicht zur alten Stärke zurückgefunden.

Es ist noch nicht so lange her da war alles an Spielentwicklung, das aus Japan kam die Speerspitze einer stark wachsenden Industrie. Jedoch erkannte auch der Westen das Potential und setzte sowohl in Europa, als auch in den USA große Geldmittel ein um gegen zu halten. Mit Erfolg! Es dauerte nicht sonderlich lang und Entwickler wie BioWare, Naughty Dog, Bungie und co setzten unglaubliche Umsätze zum Maßstab.

Japanische Entwickler konnten da weder bei der Entwicklung, noch bei den Verkäufen mithalten. Doch wie sieht das aktuell aus? Immerhin hat man mit Final Fantasy XV, Resident Evil 7, The Legend of Zelda Breath of the Wild und Pokemon Sonne und Mond auch Millionenseller in Japan geschaffen. Selbst Nischentitel wie Nier: Automata, Nioh, Persona 5, Dark Souls, Bloodborne und co konnten Spielerherzen und Kritiker überzeugen.

Ein Aufschwung? Geht es nach Katsuhiro Harada – dem Schöpfer der legendären Tekken Reihe, dann sind das nur Ausnahmeerfolge. So habe sich in Japan in den Vergangenen Jahren an der Spielentwicklung nicht so sonderlich viel geändert. Zumindest könne es das von seinem Auftraggeber „Namco Bandai“ behaupten.

So habe man im Westen viel mehr Entwickler, viel mehr Finanzierungsmöglichkeiten und könne in Japan mit der Größe und den Ausmaßen aus dem Westen einfach nicht mithalten. Japan könne sich nur durch spezielle Titel hervortun, die auf diese Weise nur in Japan geschaffen werden können. Ein komplettes Mithalten mit dem Westen sieht Harada jedoch nicht in naher Zukunft.