Sonic Forces im Test.

Sonic Forces im Test.

Sega hat und die Möglichkeit gegeben Sonic Forces anschauen zu können. Was haben wir uns gefreut dass ein großes Sonic endlich wieder auf die wichtigsten Konsolen kommen soll und nicht für einen Anbieter exklusiv bleibt. Leider ist von der Freude nach dem Spielen ein wenig der Lack ab. Sonic Forces macht Spaß – ist aber kurzweilig und es hätte so viel mehr sein können! Dazu mehr im Test.

Oh nein! Dr. Eggman hat gewonnen
Zu Beginn des Abenteuer von Sonic Force müssen wir erleben wie Dr. Eggman die Weltherrschaft an sich reist und damit auch Sonic gefangen nimmt. Eine ziemlich brenzliche Situation die Sonic Freunde zum Wiederstand aufruft. So vereinen sich Charaktere der letzen Jahre Sonic Universum wie Knuckles, Amy Rose, Silver the Hedgehog und einige mehr um sich dem Wiederstand anzuschließen.

Neu ist – dass wir erstmals eigene Avatare erschaffen dürfen. Die haben sogar je nach Wahl unterschiedliche Fähigkeiten. Bären beispielsweise verlieren ihre Ringe nicht – auch bei einem Treffer. Wölfe hingegen laufen Ringe schon beim Vorbeilaufen ein.

Ein berauschendes Abenteuer
Sonic Forces Stärke ist auch gleichzeitig seine Schwäche. Im irren Tempo laufen wir durch einen Mix aus 2D und 3D Leveln. Etwa 30 Level bietet man uns – allerdings zählen Bosskämpfe als eigene Level, wass den Umfang radikal sinken lässt. Zwar kann man Level mit mehreren Charakteren spielen und so immer wieder andere Vorteile herausziehen, langzeitmotivation ergibt sich meist aber nur daraus den besten Highscore zu knacken oder aber eine der Einladungen aus der Welt anzunehmen und Sonic Forces Spieler Online zu helfen.

Online Anbindung
Jup richtig gelesen. Sonic Forces kommt mit Online Anbindung daher. Statt aber einen noch verrückteren Mehrspieler-Part zu zaubern müssen sich Spieler damit begnügen anderen Spielern helfen zu können indem man ihre Avatare übernimmt sobald diese einen Hilferuf aufgesetzt haben. Immerhin – es gibt Belohnungen abzustauben!

Gameplay wird schnell eintönig
Neben den eher geringen Umfang hat Sonic Forces darüber hinaus noch das Problem schnell eintönig zu werden. Zwar haben die Entwickler viel Ergeiz darein gesteckt die Level – vor allem die 3D Passagen – durch die Sonic und seine Freunde rennen möglichst aufwendig und Detailreich zu gestalten. Allerdings verbirgt das nicht das wir in den 30 Level’s maximal 7 unterschiedliche Assets haben und das wir spielerisch eigentlich immer nur das selbe machen. So müssen wir auf Geschwindigkeit spielen, entdecken so wenig von der Welt und rauschen nur irgendwie durch sie durch, aktivieren ab und zu eine Waffe und visieren ziele an um noch schneller voran zu rauschen.

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Technik stark schwankend
Testen konnten wir selber die PS4 Fassung von Sonic Forces – welche nach technischen Maßstäben aktuell wohl die beste Entscheidung ist. Während die PS4 und PS4 Pro Versionen auf 60 FPS und 1080P laufen, muss sich die normale Xbox One mit 720P und 60 FPS begnügen. Auf Switch erreicht man sogar grade einmal 30 FPS und das auch nur mit stark reduzierten Details und Licht/Schatten Qualitäten. Jedoch dazu der Hinweis – Selbst getestet haben wir das nicht, sondern recherchiert, da wir wie gesagt nur die PS4 Fassung besitzen.

Fazit: Sonic Forces war auf unserer „Will Haben“ Liste ganz oben. Plattformer sind auf PS4/Xbox One Mangelware und wenn dann Sonic eine Chance kommt in einem frischen Abenteuer sein Unwesen zu treiben, dann kommen Kindheitsgefühle wieder auf!

Und jetzt? Von Enttäuschung zu sprechen wäre wohl zu viel, denn Unterhalten wurden wir von Sonic Forces auf jeden Fall. Allerdings ist es verschenktes Potential. Super Mario Odyssey zeigt das Plattformer noch richtig gut funktionieren, wenn sie gute Ideen mitbringen und richtig gut gemacht sind. Sonic Forces hatte diese Ideen und diese Zeit nicht. Schade!

Kaufempfehlung: Ja – Jump & Run Fans greifen zu – auch wenn das Spiel nicht perfekt ist.

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