Call of Duty WW2 im Test.

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Call of Duty WW2 im Test.

Activision hat uns zum Launch von Call ofDuty WW2 mit einer PlayStation 4 Fassung bemustert. Xbox und PC haben wir uns zwar nicht angeschaut, jedoch ist Sledgehammer zuzutrauen, dass beide Fassungen ähnlich stabil laufen, wie die durchaus gelungene PS4 Fassung. Viel mehr möchten wir uns auf das diesjährige Setting und die radikalen Änderungen im Game widmen. Lohnt sich ein Blick auf den neusten Call of Duty Ableger?

Ein bisschen Story muss sein
Sledgehammer wagt zwar mit dem WW2 Setting ein mutige Entscheidung, wenn es jedoch um Inhalte geht, dass bleibt man auch bei Call of Duty WW2 routiniert. Erneut teil sich das Call of Duty wieder ein einen Singleplayer-Kampagnen-Part, sowie einen umfangreichen Multiplayer-Spielplatz mit diversen bekannten Modi und neuen Ideen.

In der Kampagne präsentiert man uns eine Hollywood Reife Geschichte, die an zahlreiche bekannte Hollywoodfilme erinnert und dank der mittlerweile erreichten optischen Qualität richtig mit den Charakteren mitfiebern lässt. Es wirkt schon ziemlich subspekt, wenn wir zu Beginn an der Normandy in Kugelhagel übergehen, unsere Kameraden sterben sehen und selbst das Gefühl haben, dass jeder Treffer unseren Tot bedeuten kann. Realer wird das Ganze noch, da man auf eine Autoheal-Machnik komplett verzichtet hat.

Um sich in Call of Duty WW2 in der Kampagne Heilung zu holen, muss man sich zum einen selbst verbinden. Viel wichtiger ist es aber seine Kameraden im Auge zu behalten, denn die Verbandskästen sind schneller verbraucht, als man schauen kann. Dann heißt es taktisch positionieren um ständig den richtigen Kollegen für neue Medipacks, Minition oder Gegnerposition in der Nähe zu haben.

Leider Schlauchlevel – wie oft ich gern die Umgebung erkundet hätte! Allerdings auch interessante Ideen!
Um die Story wieder möglichst Spektakulär darzustellen und sämtliche Pausen zu vermeiden, setzt man wieder auf die übliche Storyschläuche, bei der selbst Kniehohe Zäune als Levelbegrenzung dienen. Man ist zwar nichts anderes aus Call of Duty gewohnt, jedoch haben wir das Jahr 2017 und die Engines sollten locker in der Lage sein auch größere Gebiete darzustellen. Zumal Call of Duty WW2 mit seiner Optik zwar ansehnlich, aber weit weg von der maximalen Darstellungskunst bleibt. Wie oft hatte ich das Gefühl, das ich gerne die wiesen hinter diesen Baum erkunden würden würde, oder diesen verzweigten Feldweg nachlaufen würde. Das funktioniert nach wie vor in Call of Duty nicht…

Allerdings gibt es auch sehr lobenswerte, interessante Anätze. So gelangen wir in der Story beispielsweise in ein Hauptquatier der deutschen. Interessant ist, dass wir anfänglich keine Waffen besitzen und nur durch Spionskunst durch das Level kommen müssen. Damit das gelingt, müssen wir unseren Steckbrief auswendig können und Fragen richtig beantworten. Ziemlich spannend! Nach etwa 6 Stunden ist der Spaß aber auch wieder vorbei und die Kampagne durchgespielt.

Multiplayer das echte Zeitmonster
Wenn wundert es – war doch schon immer der Multiplayer in Call of Duty der eigentliche Langzeitmotivator. Ähnlich ist es auch in Call of Duty WW2, in dem wir im Online-Part einen Mix aus bewährten, aber auch ziemlich geniale neue Ideen bestaunen dürfen. Während die verfügbaren 8 Modi wie Deathmatch, Kill Confirmed oder Hardpoint bekannt sein dürften, kommt mit dem War-Modus ein komplett neues Konzept dazu.

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Der War-Modus ist grob genommen mit kleinen Minikampagnen zu vergleichen. Ihr werdet auf größere Karten geschickt auf denen ihr mehrere Aufgaben erhaltet. Dabei gibt es immer drei schritte die beendet werden müssen. Jede Aufgabe unterscheidet sich immer ein wenig. Beispielsweise müssen wir auf einer Karte Panzer patroullieren. Diese bewegen sich nur wenn sich mindestens ein Spieler in der Nähe befindet. Angekommen in einer Stadt müssen wir Treibstoff zu den Panzern geleiten, bei erfolg die Patroullie fortführen. Das interessante – es gibt immer einen Gegenpart an Spielern, der eben das Spektakel aufhalten muss. Leider gibt es bei dem interessanten War-Modus bislang nur 3 Karten. Motivierend sind diese dennoch, da immer wieder andere Situationen vorkommen auf die man als Team reagieren muss.

Mehr Ruhm als je zuvor
Zusätzlich hilft, dass Spieler mit dem Hauptquatier nun einen Sozialen Punkt haben, der ähnlich wie in Destiny dazu dient, dass man seinen Charakter und sein Team mehr zur schau stellen kann. Der Soziale Punkt celebriert Levelaufstiege, bietet dieverse Traningslager und viele andere Spieler die ebenfalls ihre Fortschritte zur Schau stellen. Eine gute Idee!

Allgemein ist Spezialisierung mehr Gefragt als zuvor. Denn ihr mit Divisionen beitreten und euch so auf eine bestimmte Spielart spezialisieren. Als Gebirgsjäger sind wie so Beispielsweise Meister der Tarnung und haben gewisse Vorteile beim Einsatz von Snipergewehren.

Zombie Modus auch dabei
Der mittlerweile zur Pflicht gewordene Zombie-Modus ist in Call of Duty WW2 ebenfalls wieder dabei. Erneut dürft ihr euch allein oder im Co-op mit Zombies anlegen. Diesmal mit der Rahmenhandlung von Nazi-Zombies die durch ein schief gegangenes Projekt zum Leben erweckt werden.

Spielerisch auf Oldscholl getrimmt
Neben dem oben bereits erwähnten verzicht auf Autoheilung und der Einführung von Medipacks und wichtigen Kameraden ist aber auch das allgemein Spielgefühl deutlich mehr auf „oldschool“ getrimmt wurden. Das Motto ist dabei „Boots on the Ground“ – zu deutsch Füße am Boden. Wo bei den letzten Ablegern die Ideen sich gegenseitig übertrumpft haben, was man mit Exoskeletten, drohnen und co nicht für diese Moves machen kann, muss sich der Spieler in Call of Duty WW2 vor allem wieder auf sein Aiming und das richtig Timing verlassen.

Fazit: Call of Duty WW2 ist sicherlich keine Revolution. Das Spiel liefert euch in diesem Jahr routiniert sein Standardprogramm mit den üblichen kleinen Neuerungen. Besonders macht es lediglich, dass man von seinem hohen Ross abgestiegen ist und ziemlich viele Wünsche der Call of Duty Fans bearbeitet und umgesetzt hat. Stichwörter wie Medipacks, Boots on the Ground und Setting sind damit gemeint.

Ob das ausreicht dass man enttäuschte Fans wieder für Call of Duty zurückgewinnen kann? Ich bin mir unsicher. Fakt ist jedoch, dass der diesjährige Ableger wieder zu den stärkeren gehört. Wer also einen soliden Shooter mit guter technischer Umsetzung sucht, der wird mit Call of Duty WW2 sicherlich glücklich.

Kaufempfehlung: Ja – greift zu!

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