Life is Strange: Before the Storm – Erste Episode „Awake“ im Test.

Life is Strange: Before the Storm – Erste Episode „Awake“ im Test.

Square Enix hat uns die Möglichkeit gegeben Life is Strange testen zu können. Geliefert wurde uns die komplette Deluxe Edition die vier Episode umfasst. Zugegeben – gegenüber dem Hauptspiel mit den fünf Episoden ein Rückschritt. Doch muss weniger auch wirklich schlechter sein? Das wollten wir wissen uns haben uns die vielen Neuheiten des Prequels angeschaut!

Zurück in die Vergangenheit
Zeitweisen waren in Life is Strange ja schon immer ein großes Thema. Im Vorgänger, wobei chronologisch betrachtet ja eigentlich Nachfolger, ist Hauptcharakter Max Fähigkeit die Zeit zu manipulieren und Situationen nach ihrem Wunschdenken zu gestalten. Nicht ganz einfach bei dieser Macht immer die richtige Konstellation zu bestimmen.

Im Vorgänger ist das ganze deutlich einfacher. Die Zeitkomponennte fällt nämlich völlig heraus, da wir hier mit Chloe spielen die solche Fähigkeiten nicht besitzt. Dafür stolpern wir jedoch in ein ziemlich kompliziertes Leben eines jungen Teenagers. Die Mutter hat eine Form Lebenskriese und fängt eine nicht gut Endende Beziehungs mit einem arbeitslosen Kriegsveteranen „David“ an. Ihre beste Freundin Max ist nicht mehr in Arcadia Bay (wissen wir ja aus dem ersten Titel), und zu allem überfluss hat Chloe nicht sonderlich viele andere Freunde.

Allerdings gibt es da ja Rachel – ein ziemlich mysteriöser Charakter, der aber auch viel Lebensfreude ausstrahlt und als Charakter wirklich sehr sympatisch wirkt. Man versteht schnell warum Rachel ein besonderer Mensch ist. Gleichzeitig macht man die mysteriöse Aura von Rachel allerdings auch nicht kaputt, deren Eindruck man sich im ersten Teil aufgebaut hat. Gut gelöst!

Technische Umsetzung
Technisch setzt man ein weiteres Mal auf den bunten Comic Look des ersten Teils, der durch seine verwaschene Art fast an Wasserfarben erinnert. Fortschritte macht man dabei auch, denn die umgebungen sehen noch einen ticken besser aus und vor allem die Charaktere sind weiter ausdesignt und können nun besser Emotionen darstellen. Weiterhin etwas unbeholfen sind einige Bewegungsanimationen, die Hölzern wirken können.

Auch der Wechsel zu einem neuen Entwickler schadet dem Spiel nicht. Die Mannen von Deck Nine haben ihre Hausaufgaben gemacht und stellen die Atmosphäre die Vorgänger Entwicklerstudio DontNod aufgebaut hat – perfekt in Szene. Vor allem da man es weiterhin schafft ein dichte Atmosphäre zu schaffen, dem Spiel viel Zeit zu lassen und weiterhin einen großen Wert auf Dialogführung legt.

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Dialoge
Dialoge stehen dabei weiterhin im Mittelpunkt und entscheiden darüber, welche Beziehungen wir zu welchem Charakter aufbauen. Chloe selbst ist eine ziemlich impulsive Person, die gerne auf den Punkt bringt was Sie denkt. Es liegt aber an uns zu überlegen, ob das wirklich in jeder Situation eine gute Idee ist, denn schon ein paar Szenen später kann sich das Rächen! Andernfalls sollten wir aber auch nicht zu brav sein, denn auch das kann nachteilig sein.

Jedoch gibt es auch in Life is Strange Before the Storm wieder kniffe um die bestmögliche Situation für sich heraus zu holen. So gibt es nun das „Backtalk-System“, bei dem wir wiedersprechen können und Aussagen unserer Gegenüber gegen ihn selbst verwenden. Passend wir also gut auf, können wir Dialoge optimal beenden und Chloe behält in Auseinandersetzungen die Oberhand.

Fazit: Life is Strange Before the Storm mag zwar weniger Episoden bieten. Ob es letztlich aber auch ein kürzeres Spiel ist muss sich erst zeigen. Die erste Episode fühlt sich sehr gut an, lässt sich Zeit für seine Charaktere und Dialoge und fängt die Atmosphäre des beliebten ersten Titels perfekt ein.

Auch dass dieses Mal die Zeit Komponente fehlt und wir die Zeit nicht manipulieren können schadet dem Spiel nicht. Im Gegenteil. Dadurch fühlt sich das ganze System völlig frisch an. Chloe ist darüber hinaus ganz anders und erfordert von uns als Spieler eine andere Handhabe.

Wer bislang skeptisch war ob das bei einem neuen Entwickler etwas werden kann, dessen Zweifel können sich nun in Luft auflösen. Wer Life is Strange mochte, wird das Prequel Life is Strange before the Storm ebenfalls lieben. Greift zu!

Ja – greift unbedingt zu! Dieses Spiel ist Klasse!

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