Micro Machines World Series im Kurztest.

Micro Machines World Series im Kurztest.

Wir haben uns das „Minispiel“ Microsoft Machines World Series anschauen dürfen. Eigentlich war die Freude groß denn Arcade Racer mit einen gewissen Pep sind schon eine spaßige Angelegenheit. Leider schafft es Micro Machines World Series aber nicht uns in seinen Bann zu reißen. Im Test erklären wir weshalb.

Kleine Racer ohne wirklich Spaß
Micro Machines World Series soll eigentlich die Spielzeugatmosphäre von damals wieder aufleben lassen und die durchaus spaßigen 16 Bit Spiele in gute Erinnerung bringen. Da sich Entwickler Codemasters um die Entwicklung gekümmert hat, hatte man eigentlich die Vorstellung, dass man mit ähnliche Ehrgeiz wie bei F1 und DiRT an die Sache geht. Allerdings ist das ein Trugschluss.

Zwar ist das Spiel mit etwa 35€ recht günstig, aber tatsächlich für das gebotene immer noch zu teuer. Denn in erster Linie präsentiert man euch ein Online-Spiel, dessen Onlinekomponennte aber unter zahlreichen Fehler und Performanceproblemen leidet.

Werbespiel
Umstritten dürfte die Entscheidung sein „Nerf“ in das Spiel zu integrieren. „Nerf“ sind teure Luftdruckwaffen die Schaumstoffgeschosse verschießen können und bei Kindern und Erwachsenen die Jung geblieben sind der letzte Schrei sind. Genau auf dieser Marke basieren die Waffensystem und man wird penetrant mit der Marke zugetextet. Die Verbindung ist zwar nett, aber so wirkt das alles wie ein Spiel das nur zur Nerf Werbung erschaffen wurde und für das sich Codemasters noch zusätzlich bezahlen lässt.

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Gameplay
Und all dieser Kritik schließt sich noch an, dass das Gameplay von Micro Machines World Series irgendwie nicht zünden möchte. Das Problem ist dass die Strecken einfach viel zu eng gestaltet sind, Waffensystem riesiges Chaos mit sich bringen und ständig irgendwie der Rennfluss unterbunden wird. Es nur selten das Gefühl dass ich ein echtes Rennen fahre. Meisten findet man sich in Massenkarambolagen wieder. Zwar gibt es auch einige Modi die dies in den Mittelpunkt stellen und so tatsächlich etwas mehr Spaß machen, aber unterm Strich waren die Entwickler hier ab irgendeinen Punkt nicht mehr wirklich motiviert aus Micro Machines ein gut spielbares Konzept zu schaffen. Schade!

Fazit: Micro Machines World Series ist für mich leider eine große Enttäuschung. Grade Codemasters hätte ich mit seiner Erfahrung und solch einer Marke im Background zugetraut, dass man gute Konkurrenz für ein Mario Kart schaffen kann. Allerdings ist das Ergebnis so abstuß, hat so viele Fehler, Spielspaßbeseitiger und Performance-Probleme, dass am Ende einfach nur noch ein Kopfschütteln zurück bleibt.

Klar – bei dem ein oder anderen Modi hatte auch ich kurzweiligen Spaß. Für den Preis von knapp 40€ erwarte ich aber einfach mehr. Ein Mario Kart für 3DS, dass den selben Preis kostet ist bei weitem ausgefeilter. Da fragt man sich was Codemasters während der Entwicklungszeit getrieben hat…?

Kaufempfehlung: Nur zugreifen wenn ihr das Spiel sehr günstig erhalten könnt

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