MXGP 3 The Offical Motocross Videogame im Test.

MXGP 3 The Offical Motocross Videogame im Test.

MXGP meldet sich mittlerweile mit dem dritten Teil zurück und wir hatten die Gelegenheit uns das Spiel auf PlayStation 4 anzuschauen. Erschienen ist es zwar noch für PC und Xbox One, allerdings liegen uns diese Versionen nicht vor.

Aus alt macht neu
MXGP 3 steht mehr oder weniger für einen Evolutionären Sprung bei dem italienischen Racing Entwickler von Milestone. Erstmals verzichtet man auf altbackende Techniken und investiert in die Unreal Engine 4. Die ist bekanntlich schon Prima optimiert und kann echten Bombast auf den Bildschirm liefern. Da aber nicht alles nur auf Optik gewertet werden kann trifft sich auch gut, dass die Unreal Engine 4 über eine sehr gute Physik Engine verfügt. Eine gute Sache bei einem Motocross Game wie MXGP 3. Die Zeichen stehen also gut!

In der Praxis bestätigt sich der erste technische Eindruck auch. Rennen wirken nun deutlich kontrollierbarer. Beispielweise geht es bei dem Startgerangel mit den zahlreichen Kontrahenten nicht mehr so unkontrollierbar zu. Bei moderaten Kollisionen baut man nicht gleich einen Unfall, der einen zeitlich stark zurück versetzt. Auch gut – die Untergründe wirken sich nun realistischer auf das Fahrverhalten aus.

Karriere und übliche Modi
Geht es jedoch um die Inhalte hat sich das Spiel nur Moderat erweitert. Wieder einmal nimmt man das Codemasters Konzept auf und bietet eine Form Karrieren Modus bei dem wir uns um eine Anstellung bemühen müssen und anschließend um weiteres Sponsoring kümmern. Ziel – die besten Motoräder erspielen. Das motoviert zwar auch in MXGP 3, allerdings fehlt auf Dauer ein wenig neues. Immerhin hat man viel Arbeit in die Individualisierung gesteckt. Denn wir können allerhand Einzelteile dazu kaufen und unser Motorad so in vielen Werten verbessern. Das merkt man dann auch spürbar auf der Strecke!

Online macht Spaß
Darüber hinaus scheint man in die Serverstrucktur bei Milestone investiert zu haben. So können wir uns in Online-Rennen mit bis zu elf anderen Spielern messen. Vom Einzelrennen bis zu kompletten Meisterschaften können wir zwischen verschiedenen Modi dabei wählen. Die Online-Modi liefen dabei ohne störende Lags. Wunderbar!

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Technik nicht ganz im Griff
Wo die Onlinestrucktur anscheinend gute Fortschritte gemacht hat, kann man das bei der Technik nur teils sagen. Die lobenden Worte zur Wahl der Unreal Engine haben wir schon am Anfang bearbeitet. Jedoch scheint man bei Milestone die neue Engine noch nicht zu 100% im Griff zu haben, denn bei besonders hektischen Situationen kommt es gerne zu kleinen Bildraten-Einbrüchen auf der PS4. Bei einem Racer nicht grade optimal.

Viele Stärken des Vorgängers
Ansonsten hat sich nicht so viel getan in MXGP. Nach wie vor besteht die FIM Lizenz die viele offizielle Marken teilhaben lässt. Erstmals kommen jedoch die 2-Strike-Bikes dazu. Komforoptionen wie eine Rückspulfunktion bieten darüber hinaus einen besseren Einstieg in MXGP 3.

Fazit: MXGP 3 bringt die Stärken der Vorgänger mit und ergänzt diese mit einigen neuen guten Errungenschaften. Der Wechsel zur Unreal Engine 4 war jedenfalls einer dieser guten Ideen! Das sieht man nicht nur an der Optik, sondern fühlt man auch an der besseren Physik. Da im Zwei-Rad-Rennen nicht wirklich Konkurrenz herrscht hat Milestone hier definitiv einen der stärksten Racer am Markt.

Durch die jährlichen Releases lassen sich die Errungenschaften in MXGP 3 jedoch an einer Hand abzählen. Fraglich ist ob Spieler gewillt sind Vollpreis für kleine Updates zu zahlen. Klar – der Engine Wechsel war sicherlich aufwendig. Jedoch ist eine Optik Steigerung in Zusammenspiel mit etwas besserer Physik nicht unbedingt einen solch hohen Preis wert.

Inhalte haben sich kaum erweitert. Die Individualisierungen bieten allerdings Stoff für einige Spielstunden. Unterm Strich ein gutes Paket, das allerdings etwas teuer in Preis/Leistung gestaltet wurde.

Kaufempfehlung: Jaein – Wer MXGP 2 hat sollte vorab testen ob ihm die Upgrades so viel Geld wert sind.

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