Forza Motorsport 6 im Test

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Turn 10 und Microsoft laden auch in diesem Herbst wieder zum Racing ein. Die Theory hört sich dabei fantastisch an. Über 450 Autos, 26 Rennstrecken, Tag/Nach-Zyklen inkl Wetter. Dazu die stärken aus Forza Motorsport 5, wie Drivatar und co. Kann Forza Motorsport 6 den Genretron erobern? Wir klären es im Test.

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Die Suche nach dem Genrekönig
Der Motorsport hat in den letzten Monaten großen Zuwachs auf Konsolen erhalten. Alle sind auf der Suche nach dem Genrekönig und versuchen sich dank Lizenzen und/oder besondere Ideen etwas zu sichern, das die Konkurrenz nicht hat. Der ein setzt dabei mehr auf Arcade und dem Spaß am Spiel. Der andere mehr auf Simulation. Das besondere an Forza Motorsport 6 ist, dass es so viele Optionen und Möglichkeiten mit sich bringt, das der Spieler selbst bestimmen kann, wie er das Spiel lieber spielen möchte. Hinzu gesellen sich dutzende Erweiterungen gegenüber Teil 5, neue Funktionen und Ideen und ein Fuhrpark mit sehr detaillierten Automodellen, der alle Motorsport-Fans ins Träumen versetzt.

Die Modusauswahl
Gleich zu Beginn von Forza können wir uns entweder für die Karriere entscheiden oder einen der zahlreichen anderen Modi angehen. Villeicht möchte man doch lieber Zeitrennen nach eigenen Einstellungen fahren, online fahren oder sogar auf den integrierten Splittscreen-Modus zugreifen. Für jeden ist das passende dabei!

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Das Spielgefühl
Auf ins erste Rennen! Karriere war unser erster Modi. Eingeführt wird die Karriere mit kleinen Filmchen, welche uns Autoklassen näher bringen. Schnell noch ein Auto gekauft und ab auf die Piste. Gewonnen ist ein Karrieren-Rennen nur, wenn wir uns unter die ersten 3 Plätze kämpfen. Schaffen wir das nicht bleibt nur die Wiederholung. Immerhin gibt es dann noch Creditspoints.

Wie schwierig das Spiel ist könnt ihr euch selbst einstellen. So können diverse Fahrhilfen aktiviert und deaktiviert werden. Deaktiviert nähert sich das Spiel immer mehr einer Simulation. Aktiviert spielt sich das ganze sehr Arcadig und macht einfach Spaß.

KI und Drivatar
Aber auch die Gegner machen das geniale Spielgefühl aus. Denn die KI Gegner verhalten sich immer Glaubwürdig an der Strecke. Das wird wohl zum Teil an dem großartigen Drivatar liegen, dass immer wieder neue KI Züge analysiert und uns so stets frische KI Gegner liefert.

Erstmals können wir aber auch beim Drivatar gewisse Einstellungen treffen und die Aggressivität der Gegner nach unten schreiben. Entsprechend haben auch Einsteiger eine sehr gute Chance in das Spiel zu finden und werden nicht durch einen zu hohen Schwierigkeitsgrad abgeschreckt.

Profis hingegen bekommen einen kleinen Credit-Bonus, wenn sie sich diverse Hilfen abschalten und auf der Strecke mehr leisten.

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Mods und Lotterie
Wer das Spiel noch mehr beeinflussen möchte, kann sich zusätzlich Mods freispielen. Die Mods können dann in entsprechende Mod-Slots eingefügt werden und beeinflussen das Spiels nochmals. Es gibt mehrere Kategorien von Mods. Einige beeinflussen das Fahrverhalten des Autos. Andere multiplizieren eure Credit-Belohnungen. Andere wiederum geben euch Zusatzherausforderungen und dafür am Ende eine große Belohnung. Während einige Mods dauerhaft eingesetzt werden können, sind andere einmalig einsetzbar.

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Am Ende eines Rennens erfolg immer die große Abrechnung. Neben den bereits mehrfach erwähnten Credits bekommt ihr auch EP. Steigt ihr ein Level auf, dürft ihr wie in Forza Horizon 2 an einer Lotterie teilnehmen. Hier gibt es Credits, sowie Autos zu gewinnen. In unserem Fall haben wir Glück gehabt und gleich im zweiten Rennen 1 Million Credits gewonnen. Eine Anzahl für die man sonst ziemlich lange spielen muss. Das Floss dann in einen McLaren Sportwagen. Schick!

Mods, Fotos und co
Langzeitmotivation zieht das Spiel aber nicht nur daraus, dass die knapp 26 Strecken in zahlreichen Variationen befahren werden können. Sondern auch aus zahlreiche Modifikationen an den Autos, die gegen Credits gekauft werden können. Aber auch optisch kann man sich an den Autos auslassen und sein Auto immer weiter individualisieren. Aufgrund der großzügigen Creditpoints-Vergabe gibt es hier eigentlich auch nie Probleme.

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Schadensmodell
Auch ein umfangreiches Schadensmodell ist im Spiel verhalten und nimmt sogar Auswirkungen auf das Fahrverhalten, wenn wir ohne Rücksicht gegen alle Hindernisse fahren.

Technik
Forza Motorsport 6 sieht Schick aus. Vor allem dann wenn man auf einer der Regenstrecken antreten darf. Hier hat Forza Motorsport 6 nämlich ordentlich zugelegt. Vor allem auch deshalb, weil es nicht nur ein optischer Effekt ist, sondern der Regen auch tatsächlich physikalisch berechnet wird und spürbare Effekte auf das physikalische Verhalten unseres Autos ausübt.

Das alles läuft wie üblich bei sauberen 60 FPS und 1080P. Optisch macht man keine große Sprünge von Forza Motorsport 5 auf 6. Die Strecken etc, alles scheint noch etwas detaillierte designt. Auch die Lichteffekte scheinen überarbeitet zu sein. Mit Leichtigkeit kämpft sich Forza Motorsport 6 an DriveClub heran.

Fazit: Forza Motorsport 6 kämpft sich mit einem breiten Lächeln an allen Konkurrenten vorbei. Nicht nur dass die Inhalte sich nun wieder locker auf den beliebten Forza 4 Niveau befinden, setzt man technisch Maßstäbe und kann es nun tatsächlich mit DriveClub aufnehmen. Obendrauf läuft das Spiel super geschmeidig, bietet sowohl Arcade, als Simulations-Liebhabern gleichzeitig Spaß. Dank Moding, Fotomodus, weitreichenden Invidualisierungen, Mods, Streckvariationen und vielem mehr hat man so viel zu tun, dass Racing-Fans mit Forza Motorsport 6 über Wochen oder gar Monate beschäftigt sein werden.

Dieses Spiel ist ein Musthave für jeden Xbox One Besitzer. Es gab nie einen bessere Grund Racing-Fan zu werden.

Kaufempfehlung: Unbedingt zugreifen!

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