Dishonored Definitive Edition im Test

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Wir haben uns Dishonored in der Definitive Edition angeschaut. Kann das 3 Jahre alte Spiel auch auf Xbox One und PlayStation 4 überzeugen? Wir verraten es euch in unserem Test!

Worum geht es?
Dunwall wird von einer mysteriösen Seuche dahingerafft. Die Kaiserin von Dunwall hat uns daher gesandt ein Gegengift zu finden. Allerdings erfolglos. Wir verkörpern den Protagonisten Corvo Attano, der kurz darauf ansehen muss wie die Kaiserin von Dunwall ermordet wird und ihre kleine Tochter entführt wird. Dummerweise muss plötzlich er für diese Vergehen grade stehen und landet im Gefängnis. Er schafft es auszubrechen und schließt sich einer Gruppierung an, die einre Verschwörung auf der Spur ist und die Kaiserliche Linie halten will. Obersteres Ziel ist es also die kleine Emily zurück zu holen. Also bekommen wir diverse Aufträge, denen wir als Meuchmörder nachgehen.

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So spielt sich Dishonored
Spielerisch hat das Spiel dabei eine ganze Menge zu bieten! Es ist die Freiheit die uns als Spieler Stunde um Stunde bestens unterhält. Grdunsätzlich werden wir auf Meuchelmord-Aufträge gesendet, bei der wir bestimmte Ziele ausschalten sollen. Allerdings ist es unsere Entscheidung wie wir das ganze angehen. Wir können entweder offensiv vorgehen und so Gegner um Gegner ausschalten oder eben eher schleichen.

Entscheiden wir uns für das offensive vorgehen erhöht sich aber auch unser Chaosfaktor, was mehr Gegner und andere Überraschungen in das Spiel integriert. Entscheiden wir uns für das schleichen, tun sich zahlreiche neue Möglichkeiten für uns auf.

Schleichen, Magie und anderes
Denn Grade das schleichen hat es uns im Test angetan. Dishonored versteht sich nämlich als Mix aus zahlreichen guten spielen. Ein wenig Tief (Schleichen, Mucheln, Leicheverstecken), ein wenig Deus Ex (Mehrere Wege und Möglichkeiten), ein wenig Bioshock (Magische Kräfte). Dieser Mix weiss unheomlich zu motivieren, da sich uns ein kompletter Spielkasten auftut, bei dem wir ausprobieren und experimentieren können. So können wir ganz normal schleichen. Bei bedarf aber auch einen mächtigen Teleport-Zauber nutzen. Wir können in die Körper von Ratten oder Menschen schlüpfen, wobei letzteres limitiert ist. Wir können Fallen manipulieren und für uns arbeiten lassen oder eben großen Geschütztürmen den Saft entziehen, indem wir die Batterie entfernen. Das ist nur ein Teil der Möglichkeiten, aus denen wir die für uns richtige Taktik zusammenwürfeln dürfen um unseren Meuchelmord hinter uns zu bringen.

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Erkunden
Auf dem Weg zum Mord ist aber auch das erkunden Abseits der Wege ein sehr wichtiger Faktor. Überall gibt etwas zu sammeln oder zu entdecken. Sei es nun dass wir Artefakte finden oder Upgradematerial, dass wir bei einem Händler gegen neue Waffen Upgrade eintauschen dürfen. Die Suche nach Taktiken und neuen Fähigkeiten/Waffen motiviert bis zum Schluss und macht unheimlich Laune!

Miese Ki
Jedoch hat alle die Freiheit und die vielen Upgrades auch einen großen Preis. Man hat das Gefühl das Spiel wird von Stunde zu Stunde einfacher. Die KI spielt nicht richtig mit und lässt sich sehr leicht austricksen. Außerdem sind Manche Zauber wie der bereits erwähnte Teleport so mächtig, dass wir damit viele Spielmechaniken einfach überspringen können. All das lässt Spieler die nach einre Herausforderung suchen einen trüben Blick auf die Umsetzung von Dishonored.

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Technik
Technisch macht die Next-Gen Version einen guten Eindruck. Alles wirkt scharf. Die Optik ist wundervoll in Szene gesetzt. Immer wieder führt uns das Spiel an Orte die wundervoll designt wurden. Trotz all dem merkt man aber auch bei Dishonored, dass es sich letztlich nur um ein Remastered handelt.

Verschiedene Enden & DLC`s
Interessant ist, dass ihr zum Ende hin verschiedene Enden erreichen könnt. Hier kommt es drauf an wie viel Chaos ihr gestiftet habt. In der Definitiv Edition darf man sich über einige Stunden Zusatzmaterial freuen, da die DLC´s „The Knift of Dunwall“ und „The Brigmore Witches“ dabei sind.

Fazit: Dishonored basiert auf einem grandiosen Mix, dass vieles richtig macht. Allerdings scheint man bei der Umsetzung ab irgendeinen Punkt ein wenig geschlafen zu haben. Dass die KI nicht richtig mitspielt oder einige Fähigkeiten bestimmte Passagen viel zu einfach meistern lassen, hätten die Entwickler doch merken müssen? All das geht auf Kosten des Anspruchs, den Meuchler-Taktiker aber gerne nachgehen.

All das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau. Denn Insgesamt hat mich Dishonored trotz der ein oder anderen Panne nämlich blendend Unterhalten. Alleine das viele Experimentieren und die zahlreichen Angriffsmöglichkeiten unterhalten einen schon Stunden.

Wer das Spiel noch nicht gespielt hat sollte auf jeden Fall mal einen Blick hineinwerfen. Wer es schon hat weis ja was er bekommt.

Wir können eine Kaufempfehlung aussprechen!

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One thought on “Dishonored Definitive Edition im Test

  1. Forthencho Reply

    Schön, dass es diese Tests gibt, aber dieses Mal überhäufen sich die Rechtschreibungs- und Grammatikfehler. Punkte, wo Kommas hingehören, ständig Fehler in Groß- und Kleinschreibung oder auch einfache Tippfehler. An einem Punkt wollte ich schon aufhören weiterzulesen, weil es einfach zu nervig war.

    Wie gesagt, ich finde so Tests immer gut, aber all die Mühe deinerseits ist es nicht wert, wenn dann so ein Text dabei rauskommt. Und das ist schade. Mal ein Tipp-Fehler oder dergleichen bringt niemanden um, aber bei so einer Anhäufung wird es echt störend.
    Da musst du was tun, Avanar!

    Ansonsten ein guter Test, den ich wohl so unterschreiben könnte. Ich liebe solche „Schleichspiele“, und auch wenn du zurecht sagst, dass es mit den steigenden Kräften eher einfacher als schwerer wird, hat es mich super unterhalten. Kann auch ich nur jedem empfehlen!

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